Aluminiumoxid – IBUpart® Al2O3

Reinheit und Homogenität für verschiedene Einsatzgebiete

IBUpart® Al2O3 150 ist ein hochoberflächiges Aluminiumoxid; mit langjähriger Erfahrung in der thermischen Verfahrenstechnik bei IBU-tec hergestellt: Hohe Reinheit, homogene Partikelgrößenverteilung im Submikrobereich, hohe Sinterdichten und geringe Restporosität stechen als Eigenschaften hervor. Einsetzbar ist es etwa als Katalysatorträger und für die Fertigung keramischer Bauteile, aber auch als Suspension für die Feinpolitur von metallischen Oberflächen, Gläsern und Silizium.

Hohe Reinheiten von > 99 % Alumina

Große Härte – Einsatz als Schleif- und Poliermittel

Alumina als Katalysatorträger

Keramische Beschichtung

Keramik beständig gegen Säuren

 IBUpart® Al2O3 150
Spezifische Oberfläche150 ± 5 m²/g
Primärpartikelgröße20 – 40 nm
Agglomeratgröße0,3 – 0,5 µm
Reinheit> 99 Gew.%
Schüttdichte100 – 200
Kristallografische PhaseMischphase
Mögliche Anwendung
  • Poliermittel
  • Katalysatorträger
  • Keramische Werkstoffe
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Aluminiumoxid – Erfahrung in der Herstellung

Die Eigenschaften der fertigen Aluminiumoxid-Keramik sind stark von der Reinheit der Rohstoffe und dem Herstellungsprozess abhängig. Je größer die Reinheit – desto höher die Qualität im Endprodukt. Es ist also von entscheidender Bedeutung, Verunreinigungen zu vermeiden, was die Produktion sehr aufwendig machen kann. In diesem Prozess hat IBU-tec langjährige Erfahrung.

Produktion, Eigenschaften und Verwendung von Alumina

Aluminiumoxid (Al₂O₃) kann in mehreren Modifikationen vorkommen, etwa als kubisches Gamma-Al₂O₃ (oft Tonerde genannt), als trigonales Alpha-Al₂O₃ (Korund). Ebenfalls kommen auch die Hydroxide Al(OH)₃ (Gibbsit, Bayerit, ATH) und AlO(OH) (Böhmit, Diaspor) vor.

Um Aluminiumoxid zu produzieren, wird Bauxit in Natronlauge aufgeschlossen, wodurch Aluminiumhydroxid entsteht. Diesem wird durch Sintern oder Kalzinieren in Drehrohröfen das Wasser entzogen und man erhält Aluminiumoxid (Smelter Grade Alumina: SGA).

Die größte wirtschaftliche Bedeutung hat Aluminiumoxid als Zwischenprodukt für die Herstellung von Aluminium, ca. 90% der weltweiten Produktion wird dafür verwendet. Die Anwendungsmöglichkeiten sind jedoch weitaus vielfältiger, gehen über die Aluminium-Herstellung hinaus und stützen sich vor allem auf die große Härte und Beständigkeit gegen Säuren, wenn Aluminiumoxid zur Herstellung von Keramik verwendet wird. Diese Eigenschaften machen Aluminiumoxid außerdem ideal als Schleif- oder Poliermittel.

Zum Korrosionsschutz von metallischen Bauteilen werden durch thermische Spritzverfahren Beschichtungen aus Aluminiumoxid-Pulvern aufgebracht. Auch in der additiven Fertigung keramischer Werkstücke (3D-Druck) kommt Aluminiumoxid zum Einsatz. Hart gesintertes Aluminiumoxid (Korund) kann als Feuerfestmaterial in thermischen Anlagen verbaut werden.

Aluminiumoxid-Keramik zeichnet sich durch ein exzellentes Reibungs- und Verschleißverhalten aus, die Durchschlagsfestigkeit ist hervorragend. Deswegen findet sie oft Anwendung als technische Keramik im Maschinenbau, wo Härte und Schutz vor Verschleiß und Korrosion entscheidend ist. Da die Schmelztemperatur bei über 2.000 °C liegt, können Anwendungsbereiche mit bis zu 1.900 °C realisiert werden.

Doch auch in der chemischen Industrie kann Aluminiumoxid als Adsorbens, als Katalysatorträger oder als Katalysator selbst zum Einsatz kommen.

Hochreine nanoskalige Aluminiumoxide werden als Bestandteil von Slurries zum chemisch-mechanischen Polieren (CMP) von Halbleitern eingesetzt.

Auch in der Elektrotechnik finden Aluminiumoxid-Keramiken aufgrund ihrer Eigenschaften Anwendung: Wegen ihres geringen dielektrischen Verlustfaktors kommen sie in der Hochfrequenztechnik als Dielektrikum zum Einsatz.