Reschetilowskis Handbuch Chemische Reaktoren

Pulsationsreaktor erstmals in ein Standardwerk aufgenommen

Das neu erschienene Handbuch Chemische Reaktoren zeichnet ein umfassendes Bild der Reaktionstechnik in der Chemieindustrie – in seinem Umfang und Tiefgang einzigartig in unserem Sprachraum. Die Betrachtung der Vielfalt der im Einsatz befindlichen Reaktoren schließt auch wirtschaftliche und ökologische Faktoren mit ein, sodass es mit Recht als neues Standardwerk bezeichnet werden kann. Umso bedeutender ist es für IBU-tec, dass die im Unternehmen entwickelten Pulsationsreaktoren nun erstmals in ein solches Nachschlagewerk aufgenommen wurden.

IBU-tec’s Beitrag

Die Jahrzehnte, in denen wir bereits als Forschungs- und Entwicklungsdienstleister oder Lohnfertiger in der thermischen Verfahrenstechnik aktiv sind, haben einen umfangreichen Erfahrungsschatz hervorgebracht: stetig wechselnde Prozesse und immer neue Materialien. Für Drehrohröfen genießt IBU-tec international einen beispiellosen Ruf, der Pulsationsreaktor ist ohnehin eine IBU-tec exklusive Technologieplattform. Gern haben wir Herrn Reschetilowski in den Kapiteln zu beiden Reaktoren unterstützt!

Drehrohröfen sind in der Industrie seit langem etabliert und werden dort eingesetzt, wo Schüttgüter bei guter Durchmischung in homogener Qualität wirtschaftlich thermisch behandelt werden müssen. Abseits der Zielreaktion können jedoch zahlreiche Nebenreaktionen und Einflüsse auftreten, die mit in die Auslegung des Prozesses einfließen müssen.

Der Pulsationsreaktor ist eine Anlage für Produktionen von sehr feinteiligen und homogenen Pulvern. Das Funktionsprinzip setzt auf einer pulsierenden Flamme auf, in deren Heißgasstrom das Aufgabematerial einer Thermoschock-Kalzination unterzogen wird.

Einen tieferen Einblick können Sie in den Kapiteln im Buch erhalten. Klicken Sie hier für den Link.

Zu Wladimir Reschetilowski

Professor Wladimir Reschetilowski (Voller Titel: Prof. Prof. h.c. Dr. rer. nat. habil.) hatte lange Jahre an der Technischen Universität Dresden den Lehrstuhl für Technische Chemie inne. In der Definition des Lehrprofils der Fachrichtung wirkte er in leitender Funktion mit und verfasste mehrere Sachbücher in verwandten Themen.

Neben der Technischen Chemie fokussiert sich Reschetilowski's Arbeit zudem auf die Katalyse und die Geschichte der Chemie im Allgemeinen. Zu seinen Forschungsinteressen zählen im Besonderen die Zeolith-Katalyse sowie die Nutzung von erneuerbaren chemischen Rohstoffen.

Geboren wurde Wladimir Reschetilowski 1950 in der Ukraine, wo er Chemie an der Shevchenko Universität studierte. Weitere Ausbildung genoss er an der Technischen Universität Leuna-Merseburg. Seine Promotion (1979) und Habilitation (1987) leistete er beide mit Arbeiten an Zeolith-Katalysatoren. Es folgte ein Lehrstuhl in Leipzig, wonach er 1991 die Leitung der Gruppe für Technische Chemie am Karl Winnacker Institut der DECHEMA in Frankfurt am Main übernahm. Im Jahr 1996 wurde er schließlich Professor für Technische Chemie in Dresden.