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Unsere Meilensteine

Die wichtigsten Etappen unserer Unternehmenshistorie
1885 begann ein Weimarer Steinmetzbetrieb, aus dem Süßwasserkalk (Travertin) des anliegenden Steinbruchs polierte Fensterbänke, Waschbecken und Fliesen mit interessanten fossilen Einschlüssen für den Innen- und Außenbereich herzustellen. Die damals notwendigen Prozessschritte, z. B. Brechen, Sieben, Trocknen und Kalzinieren, sind bis heute Grundprinzipien unserer Verfahrenstechnik.
1946setzte die industrielle Herstellung von Kalk ein, der für den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg dringend benötigt wurde. Im Steinbruch Ehringsdorf wurde Travertin in großen Mengen abgebaut und in großen Schachtöfen und Hydratanlagen zu einem hochreinen Kalk verarbeitet. Eine Seilbahn transportierte den Kalk durch das Ilmtal zum nahe liegenden Bahnhof.
1974wurde der Kalkwerksbetrieb nach 90-jähriger traditionsreicher Geschichte aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.
1975 übernahm der VEB Zementanlagenbau Dessau, Hersteller für Zementanlagen, das Gelände des ehemaligen Kalkwerkes, mit dem Ziel in Zusammenarbeit mit dem SKET-Institut Weimar, Forschung und Entwicklung zu betreiben. Zu diesem Zweck wurde die erste Drehrohrofenanlage aufgebaut, die sich bis heute in unseren Werkhallen befindet. Viele Jahre der damaligen Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur Herstellung von Zementklinkern und zur Verwertung von industriellen Abfallstoffen prägen noch heute unser fachliches Profil.
1993wurde nach der Wiedervereinigung das SKET-Institut von der Treuhandanstalt gekauft und privatisiert. Nur einige Zeit später, im Jahr 1993, folgte die Gründung des Instituts, dessen Anfangsbuchstaben sich heute noch im Firmennamen der IBU-tec finden. Der Fokus auf die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik wird jedoch beibehalten.
2001wurde das Unternehmen vom heutigen Vorstand übernommen und entwickelt sich Jahr für Jahr stetig weiter. Die personelle und finanzielle Ausstattung, sowie die vorhandenen Anlagenkapazitäten wachsen kontinuierlich. Ein weiterer Meilenstein: In diesem Jahr startet die erste Katalysatorproduktion auf den Pulsationsreaktoren bei IBU-tec.
2011konnten wir, inzwischen als eingetragene AG, mit einer Umsatzsteigerung von 38 Prozent an das beste Geschäftsjahr in der Firmengeschichte (2008) anknüpfen. Zudem erhielten wir die Re-Zertifizierung nach EN ISO 9001:2008 und errichteten zur Verbesserung der logistischen Strukturen eine neue Lagerhalle sowie einen Mitarbeiterparkplatz mit 75 Stellplätzen.
Heute

gibt es am Standort zwölf Drehrohrofenanlagen, sieben Pulsationsreaktoren und Laboratorien. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von anfangs 20 auf heute mehr als 160. Seit 2000 wurden mehr als 31 Millionen Euro in den Aufbau von Infrastruktur, in hochmoderne Technologien und in moderne Arbeitsplätze investiert. Mit unseren Forschungs- und Produktionskapazitäten zur Verarbeitung und Veredlung von Pulvern und Granulaten besetzen wir nicht nur deutschlandweit, sondern auch international eine Nische. In 2017 feiert IBU-tec advanced materials AG ihren erfolgreichen Börsengang. Seit dem 30. März 2017  sind wir ein börsennotiertes Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse und erhielten unseren ersten Aktienkurs. Gestartet wurde als erster Börsengang in dem von der Frankfurter Börse neu geschaffen Segment "Scale".