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Verfahren und Prozesse im Pulsationsreaktor

Umsetzbare Verfahren und Prozesse

Folgende Prozesse und Verfahren können wir mit der Pulsationsreaktor-Technologie für Sie umsetzen:

Trocknen

Durch ihre hohe Flexibilität und große Bandbreite der Parametereinstellungen eignen sich unsere Pulsationsreaktoren auch zum Trocknen von Suspensionen und flugfähigen Feststoffen. Hierbei erzielen wir deutlich kürzere Trocknungszeiten.

Kalzinieren

Der Transport der Rohstoffe und der Produkte mit dem pulsierenden Heißgasstrom führt zu sehr kurzen Materialbehandlungszeiten (Flash-Kalzinieren). Aufgrund der hohen Aufheiz- und Abkühlraten können wir auch sehr spezielle Produkteigenschaften realisieren, beispielsweise für Katalysatoren, Hochleistungskeramiken, Batteriewerkstoffe oder UV-Blockern. Die Maximaltemperaturen im Reaktor betragen derzeit 1.300 °C. Eine Erweiterung zu höheren Temperaturen für Hochtemperaturbehandlungen (z. B. für keramische Rohstoffe) ist geplant. Bei mehrstufigen Herstellprozessen können Suspensionen als Zwischenprodukte in einem Schritt getrocknet und kalziniert werden.

Coaten

Mit unserem Pulsationsreaktor können hochpreisige Edukte bei gleicher Wirksamkeit sehr sparsam und somit wirtschaftlich effizient eingesetzt werden. Die Technologie ermöglicht die homogene Verteilung der Beschichtung auf dem Trägermaterial. Daher wird eine Verbesserung der speziellen Stoffeigenschaften durch die Pulsationsreaktor-Technologie möglich.

Herstellung von homogenen Mischoxiden

Im Pulsationsreaktor können die unterschiedlichsten Rohstoffe behandelt werden. Durch den gleichvermischten Ansatz und eine Ansatzzerstäubung in die Anlage können homogene, auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Materialzusammensetzungen garantiert werden. Das macht die Herstellung von Mischoxiden, aber auch von komplizierten Dotierungen sicher und erfolgreich.

Synthese von Materialien aus der Gasphase

Besondere und einzigartige Materialeigenschaften werden oftmals nur durch sehr kleine Strukturen erreicht. Deshalb setzt unsere Technologie auf die Partikelbildung aus der Gasphase, d.h. der feste oder flüssige Rohstoff verdampft oder strömt direkt gasförmig ein. Die hohen Aufheiz- und Abkühlraten und die sehr kurze Verweilzeit im Pulsationsreaktor unterstützen die außergewöhnliche Herstellung von:

  • Submikropartikeln ohne Sinterung (Vermeidung von Aggregatbildung)
  • Beschichtungen mit Submikropartikel-Eigenschaften (Abscheidung der feinteiligen Partikel auf die Oberfläche von Trägerpartikeln)

 

Ob Katalysatoren, Keramiken oder transparente Materialien – die im Pulsationsreaktor modifizierten Partikel-Eigenschaften sind für viele Materialien von entscheidendem Vorteil.