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Funktionsweise

Die Drehrohrofen-Technologie ist ein thermisches Verfahren zum Kalzinieren, Sintern, Pyrolysieren und Brennen von Pulvern und Granulaten. Drehrohrofen-Anlagen bestehen aus einem um die eigene Achse rotierenden Rohrkörper, stationären Materialein- und Materialaustrittgehäusen sowie notwendigen Zusatzelementen (Dosiervorrichtungen, Vorwärmer, Nachverbrennung etc.). Es wird zwischen direkt und indirekt beheizten Drehrohröfen unterschieden.

Bei direkt beheizten Öfen brennt eine offene Flamme im Drehrohr. Die Erhitzung der Materialien erfolgt entsprechend direkt in einem Heißgasstrom, der den Innenraum des Drehrohres durchströmt. So sind besonders hohe Durchsätze und Temperaturen zu erzielen.

Bei einem indirekt beheizten Drehrohrofen erfolgt die Wärmezufuhr indirekt, d.h. von außerhalb des Reaktionsraumes, durch elektrische Beheizung oder einem Heißgasbrenner über die Drehrohrwand. Die Behandlung von Materialien ist bei einer definierten Gasatmosphäre möglich (z.B. inert oder reduzierend). Da im indirekten Drehrohr sehr geringe Gasvolumenströme realisierbar sind, ist eine Behandlung von sehr feinen Pulvern möglich. Außerdem ermöglicht die indirekte Beheizungsart einfaches Reinigen und vermeidet Querkontaminationen.

Die Behandlungstemperaturen der IBU-tec-Drehrohrofenanlagen erreichen bis zu 1.550 °C.

Direkt beheizter Drehrohrofen
Indirekt beheizter Drehrohrofen